Jumping Fitness: Spring dich glücklich!

Liebe Christina, Jumping Fitness boomt und Du bist eine der erfolgreichsten YouTube Trainerinnen in diesem Bereich. Gleichzeitig gibt es immer noch Leute, die noch nie etwas von diesem Trend gehört haben. Kannst Du uns kurz erzählen, worum es beim Jumping geht und wie Du dazu gekommen bist?

Beim Jumping geht es darum, auf kleinen Fitnesstrampolinen verschiedene Schritte mit Musikbegleitung zu einer Choreographie zu kombinieren. Damit man dem Takt der Musik während einer Übung folgen kann, benötigt man dynamische Muskelspannung im gesamten Körper.

Wie bin ich dazu gekommen: Meine Freundin nahm mich einmal in den Jumping Fitness Kurs bei unserem Sportverein mit. Ich war sofort begeistert. Es machte richtig Spaß. Ich war zu der Zeit als Triathletin sportlich sehr aktiv und stellte fest, dass das Trampolinspringen die ideale Sportart ist, um den gesamten Körper zu trainieren. Schwimmen, Radfahren und Laufen beim Triathlon fordern zwar auch mehrere Muskelgruppen, beim Jumping aber wird darüber hinaus auch die Tiefenmuskulatur angesprochen. Hinzu kommt das Ausdauertraining, das auf dem Trampolin äußest effektiv ist und zudem großen Spaß macht. Kurzum, ich machte relativ bald die Trainerausbildung und fing an, Kurse in unserem Sportverein zu gegeben. Im letzten Jahr startete ich außerdem einen eigenen YouTube Kanal, um unseren Vereinsmitgliedern die Möglichkeit zu geben, auch während Corona zu Hause zu trainieren. Dass ich mittlerweile so viele Zuschauer habe, damit hab ich nicht gerechnet. 

Jumping Fitness mit Christina

Wie sieht eine Jumping Session für gewöhnlich aus? Gibt es feste Bestandteile und Schwierigkeitsgrade?

Eine klassische Jumpingstunde dauert ca. 1 Stunde und besteht aus Warm up, Hauptteil, Cool down und Stretching. Die Musik gibt das Tempo und damit den Schwierigkeitsgrad vor (120 bis 130 bpm). Das Schöne beim Jumping ist, dass sich das Training sehr variabel und vielseitig gestalten läßt: Vom einfachen Schwingen, über hochintensinves Intervalltraining (HIIT), eingestreute Tabata- und Krafteinheiten, alles ist möglich, der Fanatasie sind kaum Grenzen gestetzt. Auch als Rehasport hat sich das Trampolinspringen, wenngleich weniger intensiv, als gelenkschonendes Verfahren etabliert. Ein weiterer Vorteil ist, daß man auch bei unterschiedlichem Fitnessniveau gemeinsam in der Gruppe trainieren kann (sozialer Aspekt). Im Gruppentraining bestimmet jeder selbst, wie intensiv er die Schritte ausführt.

Das klingt, als ob Jumping auch als Ausgleich und Ergänzung für viele andere Sportarten geeignet wäre?

Auf jeden Fall. Das Jumping ist ein ganzheitlicher Sport. Neben Kraft und Ausdauer wird auch Gleichgewicht und Körpergefühl trainiert. Das macht das Jumping auch für ältere Menschen sehr interssant. Das Springen wirkt - neben vielen anderen positiven Aspekten - Rückenschmerzen und Osteoporose entgegen, da es die Knochendichte erhöht. Zudem trainiert der Wechsel von Entspannung und Anspannung die Koordination. Jumping fordert das Herz-Kreislaufsystem je nach Intensität der Ausführung, durch den federnden Effekt des Trampolins werden die Gelenke geschont was besonders Übergewichtigen nützt, die auf Grund ihres Gewichts nicht Joggen können. Darüber hinaus haben bereits viele Profisportler wie z.B. die Profitriathletin Laura Philipp das Jumping für sich als ergänzendes Training entdeckt.

Jumping Fitness

Zu den Füßen! Wir haben uns ja über die Sockenschuhe von SKINNERS kennengelernt, die Du auch beim Jumping benutzt. Welche Rolle spielen die Füße beim Jumping und wieso springst Du nicht einfach barfuß oder in normalen Sportschuhen?

Bewegungsfreiheit im Fuß und rutschfester Stand sind beim Jumping Fitness extrem wichtig. Die Sockenschuhe von Skinners bieten beides. Und ein weiterer Vorteil kommt hinzu: Bei ca. 6000 Sprüngen in der Stunde im rasanten Tempo es geht richtig zur Sache, es werden über 400 Muskeln des Körpers, insbesondere die Fußmuskeln gefordert. Dabei schwitzt auch der Fuß. Barfuß kann es rutschig werden. Die Skinners geben das angenehme Gefühl, barfuß zu springen und gleichzeitig mit Grip sicher aufzusetzen. Das trainiert die Fußmuskulatur und macht Spaß. Beim Tragen herkömmlicher Sportschuhe geht dieses Barfußgefühl und der Trainingseffekt der Fußmuskulatur verloren.

Jumping Fitness mit Skinners

Neben dem körperlichen Trainingseffekt scheint sich das Springen auch auf das geistige Wohlbefinden auszuwirken und Deine „alleswirdgut Jumping Fitness“ Videos sind der Renner. Macht Jumping glücklich?

„Spring dich glücklich“ steht in unserem Trainingsraum an der Wand. Und es ist definitiv so: Jumping macht glücklich. Es werden Endorphine (Glückshormone) ausgeschüttet und der Effekt hält eine ganze Weile an. Mich persönlich macht das Jumping sogar doppelt glücklich, denn neben dem Spaß am Sport kommt noch das gute Gefühl hinzu, auch Anderen mit meinen Engagement Freude zu bereiten - ob im Verein oder bei YouTube.

Vielen Dank Christina und wir wünschen Dir auch weiterhin viel Spaß auf dem Trampolin! Und für alle, die mit Dir trainieren möchten, geht es hier zu Deinem Kanal auf YouTube:
 
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