Diese 5 Fehler solltest du beim Barfußlaufen unbedingt vermeiden

Laufen ist gut für den Körper, soviel ist klar. Noch besser ist es, wenn das Lauftraining mit den richtigen Schuhen absolviert wird. Ein Stichwort ist seit einiger Zeit in aller Munde: barfuß laufen. Das klingt zunächst logisch und unkompliziert, allerdings sind in unserem Zeitalter die Rahmenbedingungen für das schuhlose Laufen nicht wirklich gegeben - außer man wohnt in seiner eigenen kleinen Hütte in den Bergen oder direkt am Strand. Um die Füße zu schützen, aber ihnen trotzdem das Barfußgefühl zu geben, braucht man spezielles Schuhwerk, sogenannte Barfußschuhe oder auch Laufsandalen. Unsere Favoriten wie die LUNA Sandalen oder Skinners Socken findest du in unserem Online-Shop. Mit dem richtigen Schuhwerk ausgestattet sollte allerdings nicht direkt losgespurtet werden. Wir verraten dir, welche fünf Fehler du unbedingt vermeiden solltest.

Step by Step in die Barfüßigkeit

Das Mantra " I want it all and I want it now" ist für Neulinge beim barfuß laufen kein guter Ratgeber. Dein Fuß ist mehr oder weniger von Geburt an an festes Schuhwerk gewöhnt. Die Folge: zahlreiche Muskeln im Fuß und im Unterschenkel sind schwach und untrainiert. Sie müssen langsam wieder zum Leben erweckt werden, um Verletzungen durch Überbelastung zu vermeiden. Unser Tipp: Einmal die Woche barfuß laufen, zum Beispiel mit der LUNA Mono 2.0 reicht zu Beginn völlig aus.

Ohne Fleiß kein Preis

Hat sich dein Fuß an sein neues Freiheitsgefühl gewöhnt (Yeah!), darf es langsam aber sicher mehr werden. Um deinen Fuß optimal zu trainieren und ihn leistungsfähiger zu machen, darf die Frequenz sich nach und nach steigern. Achtung: die Regelmäßigkeit ist hier das Geheimnis des Erfolgs. Hast du deinen Luna Sandalen eine längere Pause gegönnt, steigst du am besten wieder ganz sanft ein.

Es darf ruhig der ganze Fuß sein

Kaum zu glauben, aber durch das ständige Tragen von Schuhen haben wir das natürliche barfuß laufen verlernt. Deshalb neigen viele Anfänger (und manchmal auch alte Hasen) dazu, auf den Zehen zu tänzeln. Das mag beim Ballett seine Berechtigung haben, beim Barfußlaufen allerdings sollte der Fuß relativ flach und gleichmäßig aufgesetzt werden. Warum? So schonst du die Achillessehne und die Wadenmuskulatur.

Nicht vergessen: Die Fußsohle

Auch wenn man anderes vermuten mag: Das Laufen mit Barfußschuhen beschert dir keine zentimeterdicke Hornhaut an der Fußsohle. Diese entsteht nämlich vor allem bei Reibung und bei Feuchtigkeit. Allerdings wird die Fußsohle durch die neue Herausforderung anders beansprucht als bisher gewohnt, weshalb sie auch speziell gepflegt werden muss. Das Laufen in Barfußschuhen lässt die Fettschicht unter der Haut dicker werden, eine sogenannte Lederhaut entsteht, die mit Fußcremes und sanften Peelings geschmeidig gehalten werden sollte.

Auf los geht's los: Auch die kalten Tage nutzen

Der größte Fehler beim Barfußlaufen? Die Prokrastination! Es gibt immer einen Grund, warum das Barfußgefühl noch warten muss: zu kalt, zu heiß, zu regnerisch... Aber: es gibt keinen idealen Tag um barfuß unterwegs zu sein, deshalb ist heute der perfekte Tag, um mit dem gesunden Training für die Füße zu starten. Das können die Barfußschuhe sein, die dich auch im Winter problemlos trainieren lassen oder du nutzt kleine „Barfuß-Auszeiten“, zum Beispiel auf dem Laufband.

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